Häuser für Kinder und Familien
Damit Kinder UND Erwachsene Spaß haben, gibt's in den Häusern für Kinder und Familien Angebote für Groß und Klein
Das Bistum Osnabrück baut seine Kindergärten und Kindertagesstätten zu "Häusern für Kinder und Familien" aus. Diese Einrichtungen bieten mehr als reine Kinderbetreuung. Sie wollen Erziehungspartner der Eltern sein und Familien umfassend unterstützen. Dazu gehört, dass die Betreuungsangebote auf spezielle Bedürfnisse abgestimmt werden. Früher war die Regelgruppe von acht bis zwölf Uhr am Vormittag für Kinder ab drei Jahren der Standard. Heute kommen weitere Zeiten bis hin zur Ganztagsbetreuung, altersübergreifende Gruppen und Krippengruppen hinzu. Dabei ist das Angebot von Ort zu Ort unterschiedlich. Entscheidend ist der konkrete Bedarf vor Ort, der regelmäßig abgefragt wird.
Neben der Kinderbetreuung bekommen Familien in den Häusern für Kinder und Familien weitere Hilfen: In der einen Kindertagesstätte sind es Elternkurse, die bei Erziehungsfragen helfen, oder ein Elterncafé, in dem sich Mütter und Väter austauschen können. In der anderen Kindertagesstätte ist es der direkte Draht zur Caritas, über den Familien in schwierigen Situationen professionelle Beratung in Anspruch nehmen können.
Auch die Vernetzung mit den Kirchengemeinden und die Vermittlung religiöser Inhalte sollen in den Häusern für Kinder und Familien stärker in den Mittelpunkt rücken. Gerade Kinder stellen immer wieder die Grundfragen, zunehmend kommen aber auch Eltern mit Fragen nach Gott und Glauben in katholische Kindertagesstätten.
Das Bistum Osnabrück traut sich, hier Antworten zu geben. Die Häuser für Kinder und Familien wollen mit diesen Aktivitäten die Eltern aber nicht ersetzen oder an den Rand drängen. Sie wollen Familien unterstützen. Antrieb und Ziel ist dabei das Wohl des Kindes.
Die Häuser für Kinder und Familien bekommen ein eigenes Logo. Es soll ein Qualitätsmerkmal sein: Kindertagesstätten mit diesem Zeichen bieten mehr. Sie haben sich auf den Prozess zur Weiterentwicklung zum Haus für Kinder und Familien eingelassen und die Qualität ihrer Arbeit von außen überprüfen lassen. Das neue Logo macht das deutlich.
Auf den ersten Blick ist es ein Kreuz. Ein buntes Kreuz. Passend zum bunten Bild in den Häusern für Kinder und Familien. Doch wer genauer hinschaut, sieht noch mehr: Vier Personen, die aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Sie halten sich an den Händen und bilden so das bunte Kreuz. Zu sehen sind zwei Erwachsene und zwei Kinder. Sie stehen für das Miteinander von Kindern und Erwachsenen in den Familien, Kindertagesstätten und Gemeinden.

Bislang sind 51 Einrichtungen im Bistum Osnabrück zertifiziert:
Die Kindertagesstätten Arche Noah (Beesten), Arche Noah (Bersenbrück), Handrup-Wettrup (Handrup), Heilig Kreuz (Osnabrück), Sancta Maria (Melle-Gesold), St. Amandus (Aschendorf), St. Andreas (Andervenne), St. Ansgar (Meppen), St. Ansgar (Osnabrück), St. Ansgar (Twist), St. Antonius (GM Hütte Holzhausen-Ohrbeck), St. Antonius (Osnabrück), St. Augustinus (Salzbergen), St. Benedikt (Lengerich), St. Bonifatius (Lingen), St. Christophorus (Kettenkamp), St. Cyriakus (Salzbergen), St. Elisabeth (Bad Rothenfelde), St. Elisabeth (Lingen), St. Georg (Thuine), St. Hermann-Josef (Twist-Rühlermoor), St. Jakobus (Sögel), St. Johann (Osnabrück), St. Johannes (Bohmte), St. Johannes und St. Christophorus (Glandorf), St. Josef (Bad Laer), St. Josef (Belm), St. Josef (Twistringen), St. Lambertus (Ostercappeln), St. Ludgerus (Schapen), St. Marien (Bad Laer), St. Marien (Bawinkel), St. Marien (Eggermühlen), St. Marien (Glandorf-Schwege), St. Marien (Twist), St. Marien (Quakenbrück), St. Martinus (Bramsche), St. Michael (Emden), St. Michael (G.M.Hütte), St. Michael (Papenburg), St. Nikolaus (Ankum), St. Paulus (Quakenbrück-Hengelage), St. Pius (Osnabrück), St. Raphael (Wallenhorst), St. Sixtus (Werlte), St. Stephanus (Wallenhorst-Hollage), St. Vitus (Lünne), St. Vitus (Freren), St. Vitus (Spelle-Venhaus), Zur Freude (Bersenbrück)
