Für die Zukunft aufgestellt - der Perspektivplan 2015
Das Bistum Osnabrück richtet sich auf die Zukunft aus – auch in seinen Gemeindestrukturen: Im "Perspektivplan 2015" ist festgelegt, welche Gemeinden in den kommenden Jahren zusammengeführt werden und mit wieviel Personal sie für die Seelsorge rechnen können.
Die zurzeit 227 Pfarrgemeinden werden künftig in 72 größeren Seelsorgeeinheiten zusammen leben und arbeiten. Diese Einheiten bestehen aus zwei bis sechs Pfarrgemeinden. Zu ihnen gehören dann 2.200 bis 15.000 Katholiken.
Die 72 Seelsorgeeinheiten bestehen aus 50 so genannten "Pfarreiengemeinschaften". Das sind rechtlich eigenständige Kirchengemeinden unter der Leitung eines Pfarrers und eines größeren hauptamtlichen Teams mit Priestern, Diakonen, Gemeinde- und Pastoralreferenten sowie gewählten Frauen und Männern in Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand.
Außer den 50 Pfarreiengemeinschaften gibt es noch 22 "neue" Pfarreien: Sie werden in überwiegend städtischen und kleinstädtischen Regionen aus mehreren bislang rechtlich eigenständigen Kirchengemeinden gebildet. Diese neuen Pfarreien haben mehreren Kirchen und Ortsgemeinden und arbeiten eng mit kirchlichen Sozial- und Bildungseinrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Kindertagesstätten, Schulen und Jugendzentren zusammen.
Das Bistum Osnabrück hat sich bewusst für diese beiden Modelle entschieden. Anders als in einigen anderen Bistümern entstehen diese neuen Seelsorgeeinheiten nicht bistumsweit zu einem festen Termin, sondern werden vor allem im Rahmen von Personalwechseln von Pfarrern bis spätestens 2018 gebildet. Dies ermöglicht den Pfarreien ein behutsames Hineinwachsen in die größere Seelsorgeeinheit.
Weiterführende Informationen
- Der Persepektivplan im Detail - Kapitel 1 (PDF, 754 kB)
- Der Persepektivplan im Detail - Kapitel 2 (PDF, 2.2 MB)
- Der Persepektivplan im Detail - Kapitel 3 (PDF, 652 kB)
- Der Persepektivplan im Detail - Kapitel 4 (PDF, 531 kB)
- Der Persepektivplan im Detail - Kapitel 5 (PDF, 196 kB)
