Familienforschung
Familienforschung wird immer beliebter: Im Diözesanarchiv des Bistums gibt es sechs Mikrofiche-Lesegeräte und mit Einrichtung der Forschungsstelle in der Meppener Propsteigemeinde konnten die Wartezeiten erheblich verkürzt werden. Träger der Meppener Forschungsstelle ist die St.-Vitus-Gemeinde.Anfragen zu den Ahnen werden aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Neuseeland und Australien oder Amerika eingereicht.
Schriftliche oder telefonische Anfragen werden gegen Honorar - 10 Euro pro begonnene Viertelstunde – mit einem Zeitaufwand von maximal einer Stunde bearbeitet. Die meisten Familien- und Heimatforscher wollen jedoch selbst aktiv werden und nutzen die technischen Möglichkeiten im Diözesanarchiv.
Früher konnten Familienforscher in den Kirchenbüchern der einzelnen Gemeinden nachschlagen - Daten des ältesten Buches aus Groß Hesepe reichen bis ins Jahr 1612 zurück. Doch der steigenden Nachfrage waren die Pfarrämter nicht gewachsen. Zudem wurden wurden die Kirchenbücher durch die häufige Nutzung immer brüchiger, so dass sie kostenaufwendig restauriert werden mussten.
Man entschloss sich Ende der 80-er Jahre diese Dokumente zentral zu archivieren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen - einerseits um die Originalbücher zu schonen, andererseits um die Pfarrer zu entlasten. Alle Kirchenbücher vor 1875 wurden im Staatsarchiv Bückeburg verfilmt und die Rollfilme anschließend in einer holländischen Firma auf Mikrofiches kopiert. Ein Platz sparendes Verfahren, denn 54 Doppelseiten eines Kirchenbuches sind jeweils auf einen Mikrofich komprimiert. Mit Hilfe des Lesegerätes wird die Schrift sichtbar.