Glaube und Kirche
„Die Kirche lebt. Und die Kirche ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem einzelnen den Weg in die Zukunft."
Diese Worte sprach Benedikt XVI. unter dem Beifall der Menschen aus vielen Nationen bei seiner Amtseinführung auf dem Petersplatz.
Der neue Papst Benedikt XVI. ist das geistliche Oberhaupt von mehr als 1,086 Milliarden Menschen, die sich weltweit zur katholischen Kirche bekennen.
Das sind 17,2 Prozent der Weltbevölkerung von rund 6,3 Milliarden Menschen. Damit ist die katholische Kirche die mit Abstand größte christliche Kirche. Mit zwei Milliarden Anhängern ist das Christentum die weltweit größte Religion, gefolgt vom Islam mit rund 1,3 Milliarden.
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In Deutschland leben rund 26 Millionen Katholiken, im Bistum Osnabrück sind es 583 142.
Weltweit gibt es über 4 700 Bischöfe, über 405 000 Priester und mehr als 4 Millionen Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Die Kirche ist die Gemeinschaft der Glaubenden, die ihr Leben an Jesus Christus und seiner Botschaft, dem Evangelium, orientieren. Der Glaube ist nicht nur eine Angelegenheit eines einzelnen; er bildet auch Gemeinschaft. Es ist die Aufgabe der Kirche, den Glauben weiterzugeben.
Das griechische Wort ekklesia (Kirche) meint genau dies: Gemeinschaft derer, die durch das Wort gerufen und versammelt sind. Deshalb spricht man auch vom "Volk Gottes". Das schließt die Mitverantwortung aller ein.
Das Wort "katholisch" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "allumfassend, alles einschließend". Für die Kirche Jesu Christi bedeutet dies:
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Mit seiner Botschaft wandte sich Jesus Christus allumfassend an alle Menschen, an alle Völker und Rassen, an alle Bevölkerungsgruppen, an alle Geschlechter und Altersgruppen.
Jesus Christus rief mit seiner Botschaft alle Menschen zu einer alles einschliessenden Gemeinschaft zusammen.