Wietmarschen

Wietmarschen


Ein reiner Marienwallfahrtsort war seit je das im 12 Jahrhundert als benediktinisches Doppelkloster gegründete "Sünte Marienrode" in Wietmarschen. Im Jahr 1152 wurde dem ehemaligen Kreuzritter und Benediktinermönch Hugo von Büren ein Stück Sumpfland für eine Klostergründung geschenkt. Dieses Ödland ("wyt in de Mersch") wurde später zu Wietmarschen.
Die Anfänge der Wallfahrt zur wunderbaren Muttergottes in Wietmarschen, einer um 1220 entstandenen schönen Marienstatue, liegen im Dunkeln.

Geschichtlich belegbar ist die Verehrung des Gnadenbildes seit dem 17. Jh. Es war und ist Ziel von Pilgern aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und dem benachbarten Holland.
Eine starke Wiederbelebung fand die Wallfahrt, seit Bischof Wilhelm Berning am 28. August 1921 Wietmarschen besuchte, die Marienstatue krönte und mit dem Gnadenbild in feierlicher Prozession, begleitet von Tausenden von Gläubigen, zur Kapelle im nahen Stiftsbusch zog.



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